login

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an der Grundschule Rödental-Mitte

KESCH (Konzept Elternhaus-Schule)

Eltern und Schule gemeinsam formen starke Kinder!

 

 „Wenn Elternhaus und Schule im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zusammenarbeiten, profitieren die Schülerinnen und Schüler. Elternarbeit wird nur erfolgreich sein, wenn sie die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt und die Maßnahmen mit den Eltern abgestimmt werden.“

"Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen!"               alte afrikanische Weisheit

 

1.         Was ist uns wichtig?

Um Kinder zu selbstständigen, eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu erziehen muss Bildung und Erziehung gemeinsam von Elternhaus und Schule in einer partnerschaftlichen Verbindung angestrebt werden.

Dabei steht immer das Kind im Mittelpunkte. Es haben alle Mitwirkenden unterschiedliche Rechte, aber auch Pflichten. Als oberstes gemeinsames Ziel steht immer die bestmögliche Förderung, der bestmögliche Lernerfolg und die optimale Persönlichkeitsentwicklung aller Schülerinnen und Schüler.

Bei der Kooperation haben Schule (Lehrkräfte und Schulleitung) und Eltern komplementäre Rollen, das heißt die Rollen ergänzen sich gegenseitig, haben aber das gleiche Ziel.

Die Schule und alle an ihr mitwirkenden Erwachsenen setzen einen gesetzlichen Auftrag um und tragen die Verantwortung für die schulischen Bildungs- und Erziehungsprozesse. Diese gelingen dann optimal, wenn das Elternhaus diese unterstützt. Hier liegt der elterliche Schwerpunkt  zunächst in der verantwortungsvollen Erziehung ihrer Kinder und  in der Sicherung  möglichst guter Lernvoraussetzungen im häuslichen Umfeld, das heißt zur Anleitung und Ermutigung selbstständiger Aufgaben. (Arbeitsplatz, Arbeitsklima, Zeit, Ruhe).  Die Schule berät, wie die schulischen Ziele am besten durch die Eltern unterstützt werden können.

 

1.1      Leitgedanke

Die Grundschule Rödental-Mitte betrachtet sich als bunte Lernwelt,  in der Erziehung und Bildung nicht isoliert vom Elternhaus stattfinden. Durch eine wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Mitglieder der Schulfamilie kann die bestmögliche Förderung "unserer" Kinder gelingen.

 

2.         Konzept der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

2.1      Ziele

2.1.1   Gemeinschaft

In unserer Schulgemeinschaft und Schulfamilie sollen sich alle Schüler, Eltern und Lehrer wohlfühlen. Aus diesem Grund pflegen wir einen vertrauensvollen, einladenden und wertschätzenden Umgang miteinander. So entsteht das für Erziehung dringend benötigte Gemeinschaftsgefühl. Eltern und Lehrkräfte verfolgen bei der Erziehung und Förderung der Kinder kontinuierlich dieselben, aufeinander abgestimmten Ziele. Dabei sehen sie sich als Partner, unterstützen sich gegenseitig  und betrachten sich gleichermaßen für diese Ziele verantwortlich.

2.1.2   Kommunikation

Ein regelmäßiger Informationsaustausch sowie klare innerschulische Zuständigkeiten fördern die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus. Um einen offenen und transparenten Umgang miteinander schaffen zu können, stellt die Schule vielfältige Kommunikationswege bereit. So kann auch gewährleistet werden, dass die Lehrkräfte über die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder und – soweit für eine pädagogische Förderung bedeutsam – über ihre außerschulische Lebenssituation informiert sind. Die Lehrkräfte sind geschult, um Eltern fachlich und kommunikativ versiert beraten zu können.

2.1.3   Kooperation

Für die Zusammenarbeit mit den Eltern gibt es klare Kompetenzverteilungen. Sie findet nicht zwischen Tür und Angel sondern systematisch, koordiniert und auf Augenhöhe statt. Am schulischen Geschehen bringen sich die Eltern auf vielfältige Art und Weise ein und unterstützen sich auch gegenseitig. Zudem legt die Schule Wert darauf, dass sich auch Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten an Entscheidungsprozessen beteiligen können.

Die Eltern unterstützen ihre Kinder beim häuslichen Lernen. Dabei werden sie von den Lehrkräften beraten und nehmen schulische Ratschläge an. Unsere Schulgemeinschaft ist mit den Erziehungs- und Bildungspartnern in Gemeinde und Region vernetzt. (Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle)

2.1.4   Mitsprache

Die Schule informiert die Eltern ausführlich über ihre Möglichkeiten der Mitsprache auch außerhalb der installierten Gremien (Elternbeirat) und ermuntert sie, diese wahrzunehmen, um an der Weiterentwicklung der Schule aktiv mitzuwirken. Ihre Anliegen und Verbesserungsvorschläge werden als wichtiger Anstoß für die Schulentwicklung ernst genommen.

Die Arbeit des Elternbeirates ist transparent. Seine Mitglieder und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sind allen Eltern bekannt. Die Elternvertreter ergreifen geeignete Maßnahmen, um die Meinungen und Bedürfnisse aller Eltern in Erfahrung zu bringen und angemessen zu vertreten.

 

2.2      Umsetzung

2.2.1   Das leistet die Schule für die Eltern

2.2.1.1            Gemeinschaft

  • persönlicher Erstkontakt bei Anmeldung mit Schulleitung/Lehrer
  • Infoabend für die zukünftigen Erstklasseltern (bereits im November des Vorjahres)
  • Schuleinschreibung mit Schulespiel und persönlichem Nachgespräch der Ergebnisse mit allen Eltern durch die Schulleitung, um Stärken und Schwächen herauszustellen und zu fördern oder zu beheben.
  • Elternabende im Klassenverband
  • Elternabende themenorientiert zu verschiedenen Anlässen (Übertritt, Erziehungsprobleme, Lernmotivation, Nutzung von Handy und PC...)
  • Möglichkeit der Hospitation, wenn Kinder neu an die Schule kommen. Schon vor Umzug.
  • Ausstellungen in der Pausenhalle.
  • Nachgespräche für Orientierungsarbeiten/VERA-Tests.
  • Entwicklungsgespräche
  • Aufführungen für Eltern (Schulgarten, Klassenfeste, Lesefeste, Sing- und Spielabend, Schulfest)
  • Schulfruchtprogramm

 

2.2.1.2            Kommunikation

  • persönlicher Erstkontakt bei Anmeldung mit Schulleitung/Lehrer
  • Elternabende al s Klassenelternabend
  • Elternschule
  • Möglichkeit der Hospitation
  • Begrüßungsschreiben für die Erstklasseltern (Faltblatt) mit wichtigen Daten und Abläufen
  • Sprechstunden (bei Bedarf auch zeitlich flexibel)
  • Homepage der Schule mit Informationen und Elternbriefen.
  • E-mail Adressen für den Elternkontakt
  • Elternbriefe
  • Zwischenberichte über den Leistungsstand der Schüler
  • Infotafeln in der Pausenhalle
  • Entwicklungsgespräch und Zwischenzeugnis
  • Unterstützung der Schulleitung bei schwierigen Elterngesprächen
  • Pressemitteilungen

2.2.1.3            Kooperation

  • passgenaue Beratung durch Schulleitung, Schulpsychologin, Lehrkraft und Förderlehrkraft
  • Kooperation mit den örtlichen Kindergärten
  • Unterstützung der häuslichen Erziehungsarbeit
  • Elternabende zur speziellen Erläuterung von Lerninhalten und Unterrichtsformen
  • Deutschförderung für Kinder mit Migrationshintergrund
  • Zusammenarbeit mit Lesementoren, Sportvereinen und Musikverein, um Kinder auch musisch zu fördern
  • Paten zur Unterstützung von Deutsch lernen

2.2.1.4            Mitsprache

  • Elternabende
  • Elternbeirat
  • Elternsprechtage
  • Projekte

2.2.2   So bringen sich die Eltern ins Schulleben ein

2.2.2.1            Gemeinschaft

  • Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen (Elternstammtische)
  • Catering bei Veranstaltungen in der Schule (Schuleinschreibung, Schulfest, Elternschule, Lesenacht)
  • Mitwirkung bei der Schulanfangsfeier
  • Elternstammtische
  • Klassenfeste
  • Sommerfest/Schulfest

2.2.2.2            Kommunikation

  • zuverlässigen Anwesenheit bei Informationsabenden der Schule
  • Organisation eines Kennenlernabends (Elternbeirat und Lehrerkollegium)
  • Vorstellung von Elternprojekten am Elternabend (Sozialkompetenztage, Förderung)

 

2.2.2.3            Kooperation

  • Elternbeirat
  • Begleitung bei Ausflügen
  • Eltern als Experten im Unterricht
  • Lesepaten
  • Unterstützung der Lehrkraft durch Klassenelternsprecher
  • Elternprojekte (z.B. Adventsfeier mit Basteln)
  • Nikolausbeutel für die ersten Klassen packen
  • Unterstützung bei der schulischen Erziehungsarbeit
  • Unterstützung von Projekten

2.2.2.4            Mitsprache

  • Elternbeirat
  • Klassenelternsprecher

 

2.2.3   Gemeinsame Aktionen der Schulgemeinschaft

2.2.3.1            Gemeinschaft

  • Elternstammtische
  • Klassenfeste
  • Verabschiedungen
  • Schulfeste
  • Sing- und Spielabende
  • gemeinsame Projekte (Sozialkompetenztag)
  • Schullogo
  • Willkommensgeschenk für Erstklässer  ->        T-Shirt mit Schullogo
  • Erntefeier im Schulgarten
  • Lesefest

 

2.2.3.2            Kommunikation

  • Austausch Eltern - Lehrer über Mitteilungsheft (Hausaufgabenheft)
  • Elterninformationen zu den verschiedenen Themen im Jahreslauf
  • Aktionen zum Austausch im Laufe des Jahres

2.2.3.3            Kooperation

  • Elternbeirat
  • gemeinsame Vereinbarungen, in der Sprechstunde mit den Eltern erarbeitet
  • Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen

2.2.3.4            Mitsprache

  • Elternbeiratssitzungen
  • gemeinsame Planung von Festen

 

3.         Ausblick und geplante Maßnahmen

In allen Bereichen wird eine hohe Zufriedenheit der Schulfamilie festgestellt.

Demnach ist es das vorrangige Ziel, die bewährten Instrumente beizubehalten und fortzuführen, um das hohe Niveau an der Bildungs- und Erziehungsarbeit zu halten. Dennoch wollen wir an folgenden Möglichkeiten weiterarbeiten:

  • Durch regelmäßige, aufeinander abgestimmte  Fortbildungen sollen die Lehrer in der Gesprächsführung geschult werden. (Schilf)
  • Das Zwischenzeugnis soll langfristig in den Klassen 1 - 3 durch ein Lernentwicklungsgespräch ersetzt werden. (Kind, Eltern und Lehrer)
  • Methodenlehrplan soll  erfüllt werden und den Eltern als Dokument zugestellt werden
  • die Vernetzung mit den Zubringerkindergärten soll noch intensiver werden (Kiga-GS-Konzept)
  • Leseförderung durch Antolin und Lesepaten/Lesementoren soll verstärkt werden.
  • Wichtige Elternbriefe und Informationen sollen über die Homepage (geschützter Elternbereich) veröffentlicht werden.
  • gemeinsames Treffen im Schulhaus durch Öffnung für die Eltern.
  • Vermehrte Nutzung des Computerraumes und Erarbeitung des Medienführerscheines.
  • Schilfs für Lehrer zum neuen Lehrplan (D, Ma, HSU), damit unsere Schule nach dem neuen Lehrplan kompetenzorientiert unterrichten kann.

 

4. Qualitätssicherung

Die Zufriedenheit der Eltern soll jeweils am Ende eines Schuljahres evaluiert werden. So werden Hinweise zur Weiterarbeit geliefert.

 

Das Konzept zur Zusammenarbeit Elternhaus und Schule wurde erarbeitet und von der Schulfamilie beschlossen.

 
Design: byte-worker