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MARTIN LUTHER

MARTIN LUTHER wurde am 10.11.1483 in Eisleben geboren und am 11.11.1483 getauft. Zu dieser Zeit hatten viele Menschen Angst vor dem Tod und der Hölle. Auch Martin Luther: Nach seiner Schulzeit studierte er erfolgreich, bis ein ganz besonderes Ereignis passierte: Während eines Gewitters schlug neben ihm ein Blitz ein. In Todesangst flehte er die ,,Heilige Anna " an ihm zu helfen und verspricht ins Kloster zu gehen, wenn er überlebt. Luther blieb unversehrt und macht sein Versprechen wahr.

Luther im Kloster

Im Kloster lebte Martin Luther nach den strengen Klosterregeln. Er fastete tagelang, betete mehrmals am Tag , las in der Bibel, geißelte sich und ließ keine Messe aus. Doch trotz allem fürchtete er weiter vor Gott nicht bestehen zu können.

Luther entdeckt die befreiende Botschaft in der Bibel

Martin Luther studierte immer gründlicher die Bibel, um herauszufinden, was Jesus den Menschen über Gott erzählt hat. Durch die Bibeltexte kommt ihm die befreiende Erkenntnis: Gott liebt mich, ohne dass ich es mir verdienen muss. Er ist wie ein barmherziger Vater für uns. Er ist uns gnädig. Diese Erfahrung kann er nicht länger für sich behalten. Er sieht, wie sich die Kirche die Angst der Menschen vor dem Gericht Gottes zunutze macht und Ablassbriefe verkauft. Viele Menschen kaufen Ablassbriefe, um von den Strafen für ihre Sünden loszukommen. Anschließend fühlen sie sich besser. Teilweise führt dies aber auch dazu, dass viele Leute gar nicht wirklich bereuen, wenn sie etwas Böses getan haben, sondern sich in ihrem Handeln ganz und gar auf den Ablass verlassen. Luther hält den Ablasshandel für falsch und protestiert öffentlich dagegen. Er verfasst 95 Thesen (Streitsätze). Darin heißt es: ,Jeder wahre Christ, der seine Fehler bereut hat volle Vergebung von Schuld und Strafe auch ohne Ablass. Dem Armen und Bedürftigen geben ist besser, als einen Ablass kaufen. "Am 31 Oktober 1517 hängt Luther seine 95 Thesen für alle sichtbar an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. In Erinnerung daran feiern wir am 31.Oktober den Reformationstag. In Bedrängnis geraten. In wenigen Monaten sind Luthers 95 Thesen in ganz Deutschland bekannt. Für viele bedeuten sie die Befreiung aus der Angst. Dadurch gewinnt Luther viele Anhänger. Genau dies aber missfällt dem Papst, den Bischöfen und vielen Fürsten. Der Papst fordert Luther auf: "Widerrufe,sonst droht dir der Bann, das heißt der Ausschluss aus der Kirche und der Tod auf dem Scheiterhaufen!" Martin Luther verbrennt die Bannbulle des Papstes öffentlich. Kurze Zeit später wird er gebannt. Auf dem Reichstag in Worms muss er sich vor dem Kaiser verantworten. Luther widerruft seine Thesen aber dort auch nicht. Daraufhin wird er für ,,vogelfrei" erklärt, d.h.jeder,der ihn trifft, soll ihn gefangen nehmen, ja er kann ihn sogar töten. Luther ist in großer Gefahr. Um ihm zu helfen, täuschen seine Freunde einen Überfall vor, ,,entführen ihn und verstecken ihn auf der Wartburg bei Eisenach. Dort lebt er getarnt als Ritter unter dem Namen Junker Jörg und übersetze das NT der Bibel vom Griechischen ins Deutsche.

  

  

 
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